Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Web 2.0 wieder eine Blase?

Dezember 10, 2007

O.k., schon ein paar Tage alt, aber zu schön, um es nicht zu bloggen:

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Internetunternehmer 2007 – Neue Kleiderordnung?

September 24, 2007

Habe gerade eine ältere Ausgabe (17/07) der Internet World Business mit einem Bericht über die „Wahl zum Internetunternehmer des Jahres 2007“ gelesen. Dabei fiel mir auf den Bildern so einiges auf.

War es beim ersten Internet-Hype um das Jahr 2000 noch verpönt als „Onliner“ mit Krawatte rumzurennen (ich glaube sogar Thomas Middlehoff, damals noch bei Bertelsmann, kam mal ohne Krawatte als Gastdozent zur Uni Münster ), so ist Business-Outfit jetzt offenbar angesagter als je zuvor.

Auf den Fotos der 15 vorgestellten Companys sind insgesamt 31 Personen abgebildet, davon:

  • 11 mit Krawatte
  • 10 mit Anzug/Sakko
  • 8 nur im Hemd (mind. 2 davon aus der Hose hängend!)
  • 1 T-Shirt (mit Langem Arm)
  • 1 Lederjacke (oder ähnliches)

Ich finde es schon auffällig, dass das „Old-School-Business-Outfit“ offenbar wieder angesagter ist. Nicht, dass es mich stört, aber das TShirt ist auch nicht mehr das „Must-Have“ der Online-Szene. 🙂

Kleine Anmerkung: O.k., es ist keine Gründerwahl, sondern die Firmen sind teilweise schon mehrere Jahre am Markt…da wird man vielleicht seriöser.

Welche Businessideen fürs StartUpWeekend?

Juli 30, 2007

Für alle, die es noch nicht wissen, im September wird es in Hamburg ein StartUpWeekend geben, bei dem 100-150 Teilnehmer an einem WE eine Firma von der Idee bis zur Realisierung bringen möchten. Super Idee und ich werde wohl dabei sein dürfen.

Habe in den letzten Tagen auch drüber nachgedacht, was für Ideen dort vorgestellt werden. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich doch regelmäßig die eine oder andere Idee produziere. Aber, soll ich die auch auf dem StartUpWeekend vorstellen? Auf der einen Seite bekomme ich als Teilnehmer (auch wenn die Idee der Hammer ist) nur einen kleinen Teil an der Firma (ca. 1%). Auf der anderen Seite kann auch jeder der Teilnehmer diese Idee dann nach dem WE selbst realisieren. (Wenn die Presse da ist, vielleicht auch noch unzählige weitere…)

Also vielleicht dann besser nicht die eigenen Top-Ideen vorstellen? Das wäre ja eigentlich schade und würde nicht im Sinne der Weekend-Idee sein. Kleines Dilemma, oder?

Heute schrieb auch Robert Basic zu diesem Thema. Er vermutet, dass es wohl vor allem „second class“-Ideen geben wird, weil keiner seine Top-Ideen verraten will.

Wenn ich darüber nachdenke, wird das ja wahrscheinlich nur auf die Teilnehmer zutreffen, die mit dem Gedanken spielen, ihre Top-Ideen auch wirklich selbst zu verwirklichen. Zum Glück haben aber (wenn ich mir die Teilnehmerliste anschauen) nicht alle Teilnehmer diesen Plan. Da sind auch viele Angestellte etc. dabei.

Daher werden echte „First Class“-Ideen dann ja vielleicht von denen kommen, die selbst gar nicht vor haben, ihre Idee jenseits des StartUpWeekends zu realisieren (z.B. weil sie schon eine anderen Company führen oder vielleicht sogar angestellt und glücklich damit sind (sowas solls ja noch geben!). Wir haben also doch eine Chance auf echte Top-Ideen, solange nicht nur angehende Vollzeit-StartUper dabei sein werden.

Vielleicht finden sich außerdem ja auch Top-Ideen, die man eh gar nicht alleine/im kleinen Team realisieren kann und die nur im Rahmen von so einer „Massengründung“ (inkl. der zu erwartenden Presse-Resonanz) realistisch sind. Ich habe zwar noch keine konkrete Idee, denke aber verstärkt in diese Richtung.

Oder es gibt verschiedene gemeinnützige „Ideen“, die die meisten potentiellen Gründer selbst nicht machen würden, weil sie lieber etwas gründen, das sich auch mittelfristig monetär ausszahlt. Diese Richtung fände ich auch sehr spannend….

Der „Non-Profit-Gedanke“ ist eh reizvoller, da man bei 100-150 Mitgründern + ggf. Kapitalgebern erst einmal wohl nicht mit großen Gewinnen rechnen darf. Außerdem könnte es dann schnell zum Streit kommen, sobald der Kuchen groß ist und verteilt werden soll. Da wäre es doch schöner, wenn man wüßte, dass man an etwas mitarbeitet und beteiligt ist, das anderen Hilft, die Umwelt säubert/beschützt oder sonst etwas gutes tut.

Wir dürfen gespannt sein. 🙂

Cooler Medien-Wettbewerb

Juli 16, 2007

Das ist doch mal eine coole Wettbewerbsidee für alle kreativen „Medienschaffenden“:  Scoop

Super niedrige Einstiegshürde, da kein Businessplan oder ähnliches gewünscht wird, sondern man seine „Medienidee“ nur auf maximal einer Seite darstellen darf. Und die Idee muss noch nicht einmal sofort schwarze Zahlen schreiben, da Springer die Kosten für zwei Jahre trägt (bis 500.000 €).

Ich vermute mal, dass da im Vergleich zu „normalen Existenzgründerwettbewerben“ eine zigmal höhere Teilnehmerzahl zustande kommt. Die arme Jury! Da wartet viel Arbeit auf Euch.

O.k., durch die zu erwartende hohe Teilnehmerzahl dürfte die Gewinnchance zwar sehr niedrig sein, aber jede neue Form von solchen Wettbewerben ist zu begrüßen.

Da man offenbar auch mit mehreren Konzepten teilnehmen darf (hab zumindest nichts anderes gelesen), werde ich wohl direkt mehrere Ideen einreichen. Wenn das Wetter heute nicht so super wäre und der Biergarten ruft, säße ich heute abend direkt am Rechner. Aber es ist ja noch bis Ende August Zeit. Und kreativ bin ich eh am besten beim Bierchen oder unter der Dusche.