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Welche Businessideen fürs StartUpWeekend?

Juli 30, 2007

Für alle, die es noch nicht wissen, im September wird es in Hamburg ein StartUpWeekend geben, bei dem 100-150 Teilnehmer an einem WE eine Firma von der Idee bis zur Realisierung bringen möchten. Super Idee und ich werde wohl dabei sein dürfen.

Habe in den letzten Tagen auch drüber nachgedacht, was für Ideen dort vorgestellt werden. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich doch regelmäßig die eine oder andere Idee produziere. Aber, soll ich die auch auf dem StartUpWeekend vorstellen? Auf der einen Seite bekomme ich als Teilnehmer (auch wenn die Idee der Hammer ist) nur einen kleinen Teil an der Firma (ca. 1%). Auf der anderen Seite kann auch jeder der Teilnehmer diese Idee dann nach dem WE selbst realisieren. (Wenn die Presse da ist, vielleicht auch noch unzählige weitere…)

Also vielleicht dann besser nicht die eigenen Top-Ideen vorstellen? Das wäre ja eigentlich schade und würde nicht im Sinne der Weekend-Idee sein. Kleines Dilemma, oder?

Heute schrieb auch Robert Basic zu diesem Thema. Er vermutet, dass es wohl vor allem „second class“-Ideen geben wird, weil keiner seine Top-Ideen verraten will.

Wenn ich darüber nachdenke, wird das ja wahrscheinlich nur auf die Teilnehmer zutreffen, die mit dem Gedanken spielen, ihre Top-Ideen auch wirklich selbst zu verwirklichen. Zum Glück haben aber (wenn ich mir die Teilnehmerliste anschauen) nicht alle Teilnehmer diesen Plan. Da sind auch viele Angestellte etc. dabei.

Daher werden echte „First Class“-Ideen dann ja vielleicht von denen kommen, die selbst gar nicht vor haben, ihre Idee jenseits des StartUpWeekends zu realisieren (z.B. weil sie schon eine anderen Company führen oder vielleicht sogar angestellt und glücklich damit sind (sowas solls ja noch geben!). Wir haben also doch eine Chance auf echte Top-Ideen, solange nicht nur angehende Vollzeit-StartUper dabei sein werden.

Vielleicht finden sich außerdem ja auch Top-Ideen, die man eh gar nicht alleine/im kleinen Team realisieren kann und die nur im Rahmen von so einer „Massengründung“ (inkl. der zu erwartenden Presse-Resonanz) realistisch sind. Ich habe zwar noch keine konkrete Idee, denke aber verstärkt in diese Richtung.

Oder es gibt verschiedene gemeinnützige „Ideen“, die die meisten potentiellen Gründer selbst nicht machen würden, weil sie lieber etwas gründen, das sich auch mittelfristig monetär ausszahlt. Diese Richtung fände ich auch sehr spannend….

Der „Non-Profit-Gedanke“ ist eh reizvoller, da man bei 100-150 Mitgründern + ggf. Kapitalgebern erst einmal wohl nicht mit großen Gewinnen rechnen darf. Außerdem könnte es dann schnell zum Streit kommen, sobald der Kuchen groß ist und verteilt werden soll. Da wäre es doch schöner, wenn man wüßte, dass man an etwas mitarbeitet und beteiligt ist, das anderen Hilft, die Umwelt säubert/beschützt oder sonst etwas gutes tut.

Wir dürfen gespannt sein. 🙂